David gegen Goliath

Das Herzögliche Bräustüberl Tegernsee. Foto: LepoRello (Wikipedia)

Das Herzogliche Bräustüberl Tegernsee hat sich gegen den Suchmaschinengiganten Google durchgesetzt. Im Businesseintrag der Gaststätte vermeldete Google teils lange Wartezeiten von bis zu eineinhalb Stunden. Nach Angaben von Wirt Peter Hubert stimmt das jedoch nicht. Hubert wandte sich zunächst vergeblich an Google und verklagte das Unternehmen dann vor dem Münchner Landgericht. Zur Gerichtsverhandlung ist es jedoch nicht mehr gekommen, weil der Suchmaschinenbetreiber sich auf eine Unterlassungserklärung eingelassen hat. Die Anzeige von Wartezeiten ist im Businesseintrag des Herzoglichen Bräustüberls Tegernsee verschwunden.

Google will die Kritik des Wirts zum Anlass nehmen, die Funktion in Google Maps zu verbessern. Der Wirt hatte befürchtet, dass die angegebenen, sehr langen Wartezeiten Gäste abschrecken würden. Im Zuge der Auseinandersetzung hatten sich bei ihm 20 bis 30 andere Betreiber von Restaurants und Gaststätten gemeldet, die ähnliche Probleme mit Google haben. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband will sich der Angelegenheit annehmen und herausfinden, wie Google die Wartezeiten in der Gastronomie ermittelt.

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