Online-Marketing

Online-Marketing umfasst alle Marketing-Maßnahmen, die online durchgeführt werden, um Marketingziele zu erreichen.“ So lautet eine Definition bei Wikipedia. Das kann die Bekanntheit einer Marke oder eines Unternehmens sein oder eine Conversion, also eine bestimmte Aktion eines Nutzers, der Einkauf in einem Onlineshop oder die Anmeldung für einen Newsletter. Oft sind Online-Marketing und Internetwerbung Synonyme, dabei sind Werbemaßnahmen eine Teilstrategie im Online-Marketing.

Teildisziplinen des Online-Marketings

  1. Website: Die Basis aller Marketingmaßnahmen im Internet ist natürlich die Website, also ein Onlineshop, eine Unternehmenswebsite, die Onlinepräsenz eines Freiberuflers oder eines Gewerbetreibenden, zum Beispiel eines Übersetzers oder eines Installateurs. Mit der Website sollen neue Kunden gewonnen werden, bestehende gebunden und sie ist die Grundlage für Werbung. Damit eine Website ihren Zweck erfüllt, muss sie technisch sauber sein, das betrifft den Code, der fehlerfrei sein sollte. Sie muss nutzerfreundlich sein, das heißt es sollte für einen Besucher klar sein, worum es geht, was man im Shop kaufen kann oder was das Unternehmen anbietet. Informationen müssen umfassend und verständlich sein und der Aufbau, die Struktur der Seite muss einfach zu begreifen sein, damit der Nutzer schnell findet, was er sucht.
  2. Content-Marketing: Dabei geht es darum, wertvolle Informationen im Internet thematisch zu verbreiten, um neue Kunden zu gewinnen und bestehende zu binden. Das kann durch Artikel im Blog der Website geschehen, auf anderen, renommierten Blogs, über Postings in Sozialen Medien wie Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest, Snapchat, durch Videos auf Plattformen wie YouTube, Newsletter, Whitepaper oder kostenlose E-Books. Es ist wichtig, dem Nutzer hochwertige Informationen mit großem Nutzwert zu präsentieren. Die konkreten Marketingziele führen zu einer Auswahl der besten Mittel und Kanäle, um Informationen effektiv zu verbreiten.
  3. E-Mail-Marketing: E-Mails sind ein weiterer Weg, um der Zielgruppe wichtige Informationen mit hohem Nutzwert zu vermitteln, über Rabattaktionen zu informieren und Nutzer zu bestimmten Aktionen zu bewegen, etwa sich für einen Newsletter anzumelden oder ein Produkt zu kaufen. E-Mail-Marketing arbeitet also an der Schnittstelle von Information und Werbung.
  4. Suchmaschinenoptimierung: Ihre Website soll mit Suchmaschinen optimal gefunden werden. Das heißt sie soll bei Suchanfragen für bestimmte Begriffe in den Suchergebnissen möglichst weit oben angezeigt werden. Die meisten Nutzer klicken bei Google auf die ersten drei Suchergebnisse. Suchmaschinenoptimierung überschreitet Teilbereiche des Online-Marketings. Es geht dabei um die technischen Grundlagen der Website, sauberen Code und eine klare Struktur der Unterseiten, damit Suchmaschinen begreifen können, wie Ihre Website aufgebaut ist. Die Website muss nutzerfreundlich sein, schnell laden, wertvolle Informationen enthalten und Thema in Sozialen Medien sein. Es geht also auch um Content-Marketing und den lebendigen Kontakt mit der Zielgruppe. Außerdem müssen wichtige andere Websites und Blogposts Backlinks auf Ihre Website haben. Das sind wichtige Kriterien, damit der Algorithmus von Suchmaschinen erkennt, dass Ihre Website für bestimmte Suchbegriffe relevant ist und in den Suchergebnissen ganz oben angezeigt wird.
  5. Suchmaschinenwerbung: Ergänzend zum Suchergebnis werden bei Suchmaschinen wie Google oder Bing Text- und Bildanzeigen auf den Suchergebnisseiten passend zu den Suchbegriffen angezeigt. Diese Werbeplätze kann man buchen. Unter Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung (Search Engine Advertising, SEA) versteht man auch Suchmaschinenmarketing.
  6. Affiliate-Marketing: Der Betreiber einer Website vermarktet sein Produkt oder seine Dienstleistung über die Seiten von Partnern (Affiliates). Meist sind es Werbebanner, die auf Partnerseiten erscheinen. Im Erfolgsfall erhalten die dann eine Vergütung, etwa eine Provision bei einem Verkauf (Pay per Sale), einem Click auf die Werbung (Pay per Click) oder für einen Kundenkontakt, z.B. die Anmeldung für einen Newsletter.
  7. Social-Media-Marketing: Diese Disziplin verfolgt das Ziel eine Website in Sozialen Medien wie Twitter, Facebook, Pinterest, Instagram, Google+ etc. bekannt zu machen und die Kommunikation der Nutzer dort zu initiieren oder zu verstärken. Das Ziel ist meist, die Bekanntheit eines Shops oder Unternehmens zu steigern, also die Awareness. Es geht aber auch um Conversions.

Online-Marketing besteht aus einem spezifischen Mix dieser Werkzeuge. Doch bevor die Entscheidung fällt, stehen umfangreiche Analysen im Vordergrund. Es geht um die aktuelle Marktposition, um die Rolle auf dem Markt im Blick auf die Wettbewerber sowie die Visionen und Ziele eines Onlineshops oder Unternehmens. Wo soll der Weg hinführen? Welche Ziele möchte man mit Marketingmaßnahmen erreichen und das möglichst präzise.